Die Vampire
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Legende, Mythos, Wahrheit
The Lost Boys
Ein altbekannter Horrorfilm aus dem Jahre 1987, gedreht in den USA. Bekanntester Schauspieler ist in der Hauptrolle des Vampirs Kiefer Sutherland. Der Film gewann im Jahre 87 sogar den Saturn Award als bester Gruselfilm des Jahres. Kritiker umschreiben diesen Vampirfilm als Mischung aus Klamauk und Horror mit hinreißenden Musikszenen geprägt mit ironischer Hippie Nostalgie. Dem kann ich nur zustimmen. Zeitweise ist dieser durchaus spannend insziniert und weiß nicht nur aufgrund seines genialen Sountracks zu begeistern, welcher heutzutage bereis eine Rarität ist. Da kann man nur sagen - People are strange. Nebenbei für diesen Film nicht im Original von The Doors sondern von Echo & the Bunnymen. Aber keine Sorge, zumindest das Keyboard spielt der Doors Mitbegründer Ray Manzarek. Es sollte hierzu auch eine Fortsetzung gedreht werden mit dem Namen The Lost Girls, es gibt aber lediglich ein Script dazu. Dies ist der Grund, warum Kiefer Sutherland sich nicht auflöst, nachdem er aufgespießt wurde.
The Lost Boys
Zum Inhalt. Die Mutter Lucy zieht mit ihren beiden Söhnen zu ihrem Vater, da sie gerade firsch geschieden ist. Wohin sonst sollte man auch ziehen, als in die sog. Mörderhauptstadt Santa Carla. Michael verliebt sich dort recht schnell in die junge Star (was ein Name). Mit ihr erhält er quasi Zugang zur dort herrschenden Rockerbande und lernt deren Anführer Dave kennen. Seines Zeichens Vampir, bietet der ihm ein lecker Weinchen an, was sich bedauerlicher Weise, wer hätte es geahnt, als Blut entpuppt. Die Nebenwirkungen sind fortan Sonnenbrille, langes schlafen (ich dachte die Untoten rasten wenig) und Wandeln zwischen gut und Böse. Ein echter Gewissenskampf. Michaels Bruder Sam hat zwei getarnte Vampirjäger aufgetan und mit Hilfe eines Gruselcomics dringen sie alle gemeinsam in die Vampirgruft ein, erledigen einen Blutsauger aber, ach je, die anderen tyrannisieren bereits das Haus der Mutter und, oh zusätzlicher Graus, der Obervampir ist ihr neuer Freund und zeigt sich nebenbei nicht von Knoblauch beeindruckt. Alle zusammen schaffen es dann jedoch die Vampire zu erledigen. Im großen Finale jedoch gebührt es dem Großvater, den ältesten über die Wupper zu schicken. Wie es sich gebührt gepfählt natürlich.
Fazit: Auf jeden Fall etwas für Vampirfreunde nahezu aller Altersklassen. Die Special Effects sind durchschnittlich, aber der Kult bleibt und es ist durchweg amüsant. Eine Empfehlung wert. Zudem bietet die DVD einen wahren Sarg voller Extras. Wer möchte da nicht noch ein wenig schlummern. Das stillt auch garantiert ihren Blutdust. Wer nicht genug den Lost Boy in sich entdeckt hat, schreite direkt weiter zu The Lost Boys II - The Tribe. Da gibt es mehr von den kultigen Vampiren und deren blutsaugenden Aktivitäten.